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Info

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Stonewall Noise Orchestra - Sweet Mississippi Deal Tourtagebuch

Martin - 29.01.11 - XX.02.11

Foto: Stonewall Noise Orchestra

"S.N.O. Stonewall Noise Orchestra - The bus is packed and ready to go on tour ... “

Die Planung läuft auf Hochtouren, nicht nur bei der Band „Stonewall Noise Orchestra“ sondern auch bei mir. Nach einige Überlegungen stand schnell der Entschluss fest, die Band auf der kommenden Deutschlandtour 2011 zu begleiten. Zwar können von mir nicht alle Termine innerhalb Deutschlands war genommen werden, aber immerhin wurden acht Gigs in die engere Auswahl einbezogen und alles vorab organisiert.

Der Grund dafür war die vorausgegangene Tour aus dem Jahre 2010. Die Jungs aus der kleinen schwedischen Industriestadt Borlänge überzeugten live so dermaßen, dass es da keine andere Wahl für mich gab. Was aber bis vor kurzem für mich noch nicht klar war, dass ich hier ein Tourtagebuch über S.N.O. schreibe – aber nun denn, lest selbst, was jetzt auf euch zukommt.

Am 28.01.2011 war der offizielle Tourstart für Deutschland und den Niederlanden angesetzt. Ein Tag zuvor kam dann schon mal die Info der Band: “S.N.O. Stonewall Noise Orchestra - The bus is packed and ready to go on tour, we leave at dawn...”. Cool, die Antwort folgte prompt „Martin on tour and i´m ready for headbanging a little time with S.N.O.”. Dann hieß es Sachen packen und ab in Richtung Kiel zur Schaubude. Auf der Atlasseite von mir aus betrachtet NordNordOst oder für Laien und Auto-Navi-Besitzer auch „oben rechts“.

Tourtag 1: Nach einer stressigen Autobahnfahrt endlich angekommen ...

Foto: Stonewall Noise Orchestra

Einlass war heute auf 21 Uhr datiert und da die Gästeliste noch nicht auslag, hab ich meinen Obolus für die “Bude“ dann freiwillig abgedrückt, ich wollte mir die Vorband ja auch noch anschauen. Aber zunächst hieß es dann erst mal mir einen Stempel auf meinen Handrücken drücken zu lassen. Die Stelle wurde sogar vom Veranstalter vorgegeben – oben rechts. „Oben rechts?“, fragte ich. „Wo ist denn bitteschön oben rechts und ist doch eigentlich meine Sache wo der Stempeldruck hinkommt oder?“ – „Ne, eben nicht“, bekam ich als Antwort – „nur oben rechts“. Haha ... na, dass fängt ja gut an.

Nach der Diskussion ab dafür und nix wie rein in die Schaubude, um nicht noch schlechte Laune zu bekommen. Um ca. 21:45 Uhr kam dann mit „Skull Harvest“ die Vorband auf die Bühne. Der Laden füllte sich im Laufe der Spielzeit ganz gut, so dass sich der ein oder andere schon warm moschen konnte. Die Vorband „Skull Harvest“ hatte dann auch ein paar klasse Songs darzubieten, allerdings wäre beim Gesang ein wenig mehr drin gewesen.

Gegen Ende kamen dann auch die Bandmitglieder von S.N.O. aus ihren eigenen Tourbus gekrochen. Ja, ihr habt richtig gelesen, die Jungs hatten den kleinen Bulli auf der letzten Tour satt und sich ein fettes Teil von Bus gekauft, um endlich vernünftig schlafen zu können. Vor dem Gig kam ich dann noch mit Herrn Snicken, den Gitarristen der Band, kurz ins Gespräch. Oh man, die Jungs sind durch ganz Kiel gelaufen, nur um eine Waschmöglichkeit zu finden und das fast mehrere Stunden. "Ungewollte Sightseeing Tour", sag ich da nur. Da kam dann auch gleich die Frage auf, „und wie gefällt euch Kiel ?“ Antwort von R. Snicken: „Ganz gut, Kiel ist eine schöne Stadt, nur bin ich jetzt total platt vom Laufen“. Ha - und dann gleich auf die Bühne, mal schauen ob der sich nicht gleich beim Gitarrespielen hinsetzt.

... dann war es soweit, gegen 23 Uhr enterten S.N.O. das halbrunde Holzpodest und es ging mit „Skyscraper Moment“ sofort in die Vollen. Nicht mal eine Aufwärmphase für die Fans, denn jeder der die Band kannte, legte sofort mit dem „Headbanging“ los. Und so ging es folgenschwer von Song zu Song immer weiter. „Broken Pills“ wurde dann vom Sänger gleich zweimal angesagt, weil der so gut ist? Ja und nein, denn er hatte sich nur auf der Setlist verlesen. Hab hier mal die Setlist für diesen Abend mit abgelichtet, damit ihr sehen könnt was so alles von der Band gespielt wurde. Einzige Änderung war dann nur, dass „Dynamo“ nicht als 5. Stück gezockt wurde, sondern an diesem Abend als Rausschmeißer diente. Kleine Anmerkung dann noch am Rande, Herr Snicken blieb den kompletten Gig über aufrecht stehen ;-).

Nach dem Gig ist vor dem Gig hieß es dann: Und da kam dann auch Viktor Grahnström, der neue Gitarrist, auf mich zu. Viktor ist gerade mal 20 Jahre alt und soll frisches Blut in die Band einbringen, so teilte er mir mit. Seit September 2010 ist er fester Bestandteil bei S.N.O. und löst Jansson ab. Um es vorweg zu nehmen, nein es gab kein Rausschmiss bei der Band. Jansson wollte mehr Zeit mit seiner Familie verbringen und so kam es zu dem Wechsel. Die Fans kamen dann auch noch nach dem Konzert auf ihre Kosten, denn die Bandmitglieder verweilten zum quatschen vor dem Tresen bzw. Merchandisestand - das nenn' ich Fannähe!

Fazit: Bis auf einen nicht ganz so guten Sound heute, der ist für die kommenden Tage noch verbesserungsfähig, war es alles in allem eine gelungene Vorstellung seitens S.N.O..

Fotos: Stonewall Noise Orchestra - Kiel, Schaubude, 28.01.11

Stonewall Noise Orchestra on Tour Kiel - Schaubude, 28.01.2011 Jonas Viktor Singe

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Tourtag 2: Nicht nur der Wetterverlauf änderte sich heute ...

Foto: Stonewall Noise Orchestra

... sondern auch die Setlist von „S.N.O.“. Aber bevor „S.N.O.“ im Bastard Club in Osnabrück auf die Bühne kam, gab es mit der Münsteraner Band „Black Space Riders“ mächtig was auf die Ohren. Start des Konzerts war heute 20:30 Uhr. Die Vorband überzeugte ab den ersten ertönenden Riffs aus den Lautsprecherboxen. „Black Space Riders“ haben sich voll und ganz den Stonerrock gewidmet und das in einer so überragenden Weise, dass hier demnächst ein CD-Review des aktuellen Albums und Konzertfotos der Band folgen werden. Ein würdiger Opener für „S.N.O.“ sag ich da nur !

Nach gespielten 45 Minuten und gefühlten 15 Minuten machte die Vorband Platz für die Jungs aus Schweden. Heute war der Sound perfekt, man hätte sogar noch etwas höher den Volume-Regler stellen können ;-). Nicht nur Mister Snicken wirkte gegenüber dem Gig von Kiel frischer, auch die restlichen Bandmitglieder versprühten eine Dynamik, die nur wenige Bands hinbekommen. Es macht nicht nur Spaß „S.N.O.“ zuzuhören sondern auch anzusehen. Beim Zusehen hat man den Eindruck, dass die Musiker „Eins“ mit ihren Instrumenten zu sein scheinen. Ich glaube, dass war für mich mit einer Gründe diese Band auf ihrer jetzigen Tour zu begleiten.

Im Set wurden heute die Songs „Interstate“ und „I Am“ eingebaut, dafür mussten „The Showdown“, “Skeletto Lounge“ und „Dynamo“ weichen. Die Umstellung fand ich sehr gut, weil es so immer abwechslungsreich bei den einzelnen Gigs bleibt und es zeigt, dass „S.N.O.“ variable auf der Bühne sind.

Um 23 Uhr wurde dann Feierabend gemacht. Das Publikum und die Band wirkten zufrieden und ein „Stelldichein“ auf ein Bier mit der Band war auch an diesem Abend wieder möglich. Leider musste ich sehr früh schon wieder auf der Piste sein und das bei Glatteis und Eisregen - da war zum Glück die Hinfahrt besser.

Fazit für heute: Außer dem Wetterumschwung in der Nacht, geiler Abend mit zwei super klasse Bands am Start - so kann´s weiter gehen!

Fotos: Stonewall Noise Orchestra - Osnabrück, Bastard Club, 01.02.11

Osnabrück, Bastard Club, 01.02.2011 S.N.O in Osnabrück S.N.O in Osnabrück S.N.O in Osnabrück S.N.O in Osnabrück

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Tourtag 3: Unterkunft in einem Plastik-Hotel oder auch Darmstadt, die Stadt der teuren Hotels

Foto: Stonewall Noise Orchestra

Die Suche nach einem preisgünstigen Hotel erstellte sich für den heutigen Gig als schwierig heraus. Na ja, hab dann doch Eins gefunden, allerdings war die Inneneinrichtung komplett aus Plastik gestaltet. Ich sag euch was, in so einem Raum bekommt man super klasse Luft ;-). Tja, und kaum am neuen Ort angelangt, ging es dann auch Richtung Jukuz Oettinger Villa, denn dort spielten „S.N.O.“ und die Vorband „Black Lizard“ heute. Aber zunächst einmal eine kurze Info zur heutigen Location. Das Jukuz ist eine urige alte Villa, die einer älteren Dame mal gehört hat. Vor ihrem Tod hat die gute Frau in ihrem Testament festgelegt, dass aus der Villa eine öffentliches Jugendkulturzentrum werden sollte. Das jetzige Jukuz macht ordentlich was her. Sehr zu empfehlen sind die Räumlichkeiten und die dortigen sehr engagierten Mitarbeiter, die das Gebäude gut nutzen. Das Anwesen wurde mir direkt nach meiner Ankunft gezeigt und was ich dann vom Veranstalter zu hören bekam war: „Du hättest auch hier pennen können“. Da dachte ich mir, na toll und ich buche ein „Plastik-Zimmer“.

Aber zurück zur eigentliche Sache - „S.N.O“ ! Kaum von meiner Hausbesichtigungstour zurück, kam gleich Jonas der Bassist auf mich zu und lädt mich auf ein Bier im Backstage-Bereich ein. Das hab ich dann auch gleich für ein paar Fotos hinter den Kulissen genutzt. Nach freudiger Begrüßung der restlichen Bandmitglieder ging es dann erst mal auf die Couch oder zum Kickertisch.

Gegen 21 Uhr betrat die Vorband „Black Lizard“ die Bühne, die einen guten Eindruck beim Publikum hinterließen. Die Stimmung kam zu rockigen Stücken gut in Gange. Da die Konzertbeleuchtung allerdings nicht gerade gut zum Fotos schießen war, habe ich heute nur ein paar Fotos beider Bands auf der Bühne festgehalten. Natürlich gibt es aber wieder Pictures vor und nach dem Gig. Und eins kann ich euch jetzt schon versprechen, interessantes Bildmaterial vom nächsten Konzert gibt es dafür umso mehr – in jeder Hinsicht ;-).

Dann war es wieder so weit, Vorhang auf für „S.N.O“. Heute wurde Setlist 2, die schon in Kiel zum Besten gegeben wurde, gezockt. Wieder einmal mehr waren die zahlreichen Gäste „aus dem Häuschen“. Heute mischte sich das Publikum von jung bis alt. Vom deutschen S.N.O-Fan der perfekt Schwedisch sprach bis hin zum „Die Hard Old Man“. OK, ganz so alt war der gute Mann dann doch nicht. Dieser Abend hatte mal wieder mit und um die Band „S.N.O.“ herum echt super Spaß gemacht - eine einzige Rock-Party. Meine Güte, wo soll das nur enden? Natürlich, u.a. mit einigen Verlaufaktionen in Darmstadt (auch ich hab dann mal eine ungewollte Sightseeing Tour hingelegt, allerdings bei Nacht), bis um 5:30 Uhr im Plastik-Zimmer.

Fotos: Stonewall Noise Orchestra - Darmstadt, JuKuZ Oetinger Villa, 04.02.11

JuKuZ Oetinger Villa Darmstadt der Bus in Darmstadt S.N.O. in Darmstadt Wach? Wach? die Zweite

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Tourtag 4: Nicht nur die heutige Unterkunft war vom feinsten ...

Foto: Stonewall Noise Orchestra

Was in Darmstadt noch aus Plastik war, ist heute ein familien-geführtes Hotel „Drei Kornen“ in Burgkunstadt. Das Hotel arbeitet mit dem Veranstalter Rock im Wald und dem Nepomuk zusammen, so dass hier auch die jeweiligen Bands übernachten. Aber wie schon erwähnt, nicht nur das Hotel ist heute etwas besonderes ... nein, der gesamte Abend! Ich sag nur „absolutes Top-Konzert!“. Back to the Village of Altenkunstadt war heute angesagt und es ist gerade mal zwei Monate her, dass ich hier als Gast bei der Band Mother Misery zu Besuch war. Die Bands die heute vor vollem Haus im Nepomuk spielen sollten, waren „S.N.O.“ - klar, dann „Fastbeat Superchargers“ und keine geringen als die sympathischen Jungs aus Mönchengladbach „Motorjesus“. Das Nenne ich ein Billing aller erster Sahne. Da muss ich auch noch gleich erwähnen, dass der Veranstalter ein absoluter Stonerrock bzw. Rock-Fan ist und schon so manch eine gute Band zu Gast hatte.

Doors-Open im Nepomuk war etwa 20:30 Uhr und um ca. 21:40 Uhr eröffneten „Fastbeat Superchargers“, die aus der näheren Umgebung angereist waren, das Konzert. Mit vier bis fünf klasse Songs kam dann auch schon ordentlich Stimmung auf. Es gab auch ein paar schwächere Lieder in der Setlist der Band, aber immerhin wurde gerockt. Im Laufe der ersten Vorband füllte sich der Laden schon beträchtlich. Leider konnte ich diese Band nicht fotografisch begleiten, da meine Speicherkarte für „S.N.O.“ und „Motorjesus“ ausreichen musste.

Nach ein paar Bierchen intus ging es dann mit „Motorjesus“ weiter. Der Auftritt im Nepomuk hatte sogar noch einen besonderen Grund, denn „Motorjesus“ hatten heute zur CD-Release-Party eingeladen. Noch ein Grund mehr sich die Jungs heute anzuhören. Auf die Band war ich schon sehr gespannt, da ich „Motorjesus“ schon immer mal in einer klasse Location wie diese hier anschauen wollte. Die Gäste und die zahlreichen Fans dieser Band sahen es wohl ähnlich, denn ab jetzt ging die Party so richtig los. Und weil die Jungs live echt super klasse waren, gibt es demnächst hier ein paar Bilder zum anschauen. Und vielleicht ist ja ein CD-Review vom aktuellen Album drin.

Wer dachte jetzt ist Schluss für heute, der wurde echt enttäuscht. 'Ne halbe Stunde Umbaupause und ab ging es mit S.N.O. und dem Motto "ein Highlight löst das nächsten Highlight ab". Mit einer Spieldauer von 2 Stunden sollte der Abend noch lang nicht enden. Was jetzt auf das Publikum zukam war der absolute „Burner“ – unglaublich. Eine ständig wachsenden Begeisterung machte es (fast) unmöglich S.N.O. einfach von der Bühne zu entlassen. Sogar Snicken setzte sich für eine Verschnaufpause bei „Clone Baby“ kurzzeitig hin. Habe vergeblich versucht die heutige Setlist auf einer Seite zu fotografieren, ging aber nicht da einfach zu viele Songs drauf waren – noch fragen ?

Schweißtreibend! Nach dem Gig wurde dann noch feucht fröhlich mit den anderen Bands und den angereisten Fans gefeiert. Es wollte einfach kein Ende nehmen. Im Laufe der Nacht ging es endlich mit dem Tourbus von S.N.O. ab zum Hotel, wo man sich noch bis 5 Uhr am Eingang gesellig die Zeit mit einem Bier vertrieb und es war immer noch kein Schlaf in Sicht. So manch "interessante" Unterhaltung kam sodenn Zustande.

Auwei - mein Wecker klingelte schon um 9:30 Uhr zum Frühstück und um 11.30 Uhr ging es dann vier Stunden Richtung Heimatstadt. Total erschöpft Zuhause angekommen musste ich erst einmal „runterfahren“. Nach diesem perfekten Wochenende konnte ich gar nicht so richtig einschlafen und hatte bei so manchen Gedanken ein fettes Grinsen im Gesicht.

Fotos: Stonewall Noise Orchstra - Altenkunstadt, Nepomuk, 05.02.11

Das Nepumuk ind Altenkunstadt Big Guitars in Altenkunstadt Ladies! Check in! S.N.O. in Altenkunstadt

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Tourtag 5: Zu Gast im Fernsehstudio ...

Foto: Stonewall Noise Orchestra

Heute ging es zum Kanal 21 in Bielefeld, denn auf der Fernsehkonzertbühne sollte heute S.N.O. live aufgenommen werden. Die Beleuchtung war denn auch ein wenig hell ausgefallen und man kam heute ohne Rotlicht aus. Zur Freunde von Frank, der heute das Fotomaterial für unsere Seite festhält. „Mmmh, da kann ich doch mal ausgiebig Moschen, was das Zeug hält.“ Vorab wurde aber zunächst die Band „Somnium Vivus“ zum Filmen auf die Bühne geholt. Die Musik der Jungs bestand aus rockigen Gitarrenparts, die mit russischen Gesang untermalt wurden. Nach einer guten Stunde war es dann soweit – Spotlight an und ab die Post. Und so sah es dann auf der Bühne aus – siehe Fotogalerie.

Ach ja, noch eine Anekdote am Rande. Die Band war am Vortag noch in Berlin unterwegs. An diesem Tag war ich leider nicht persönlich anwesend, aber nach einem Smalltalk mit Rickard Snicken vorm Kanal 21 wurde mir folgende Story zugetragen:

... mit der Ankunft in Berlin ging es für S.N.O. Richtung Dazzel Danzclub, der Laden in dem die Band spielen sollte. Doch dort angekommen, mussten die Bandmitglieder feststellen, dass für einen großen Tourbus kein Platz war, um direkt vor dem Schuppen zu parken. Darauf wurden natürlich die Gesetzeshüter aufmerksam. Und nach endloser Diskussion mit der Polizei, die gar nicht gut fand, dass der Tourbus mitten auf der Straße stand, ging es dann mit Polizeibegleitung und Blaulicht durch die Straßen von Berlin. Die Band durfte zwar noch schnell ihr Equipment im Dazzel Danzclub unterbringen, mussten aber sofort mit dem Tourbus weiter fahren. Mit Hilfe der Blaulicht-Eskorte wurde aber schnell ein geeigneter Parkplatz gefunden. Das nenne ich mal Publicity ;-) !

Fotos: Stonewall Noise Orchestra - Bielefeld, Kanal 21, 09.02.11

S.N.O. im Kanal 21 in Bielefeld Snicken Jonas Stonewall Noise Orchestra in Bielfeld Singe

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Tourtag 6: Ein Gig unter Freunden ...

Am darauf folgenden Tag war dann endlich Heimspiel angesagt. Nur eine knappe halbe Stunde Autofahrt von meiner Heimatstadt entfernt, schon war das Bahía De Cochinos in Castrop-Rauxel zu sehen. Hier spielte S.N.O. ausnahmsweise ohne Vorband, aber dafür waren viele bekannte Gesichter und Freunde anwesend. Das Bahía De Cochinos ist eine kleine gemütliche Kneipe, die man für kleines Geld für diverse Veranstaltungen mieten kann. An diesen Abend waren S.N.O. gebucht, das Ganze in einem kleinen Rahmen. So kam das Livefeeling der Band besonders gut rüber und die Stimmung war dementsprechend besonders gut.

Nach einer kurzen Aufwärmpause für das Publikum, ging es dann richtig ab. Rocken war jetzt von jedermann angesagt und das bis zur hinteren Reihe. Und wie schon die Abende zuvor reihte sich ein Nackenbrecher nach dem anderen an. Zwar ging der Gig mal wieder viel zu schnell zu Ende, aber die Band lies sich nicht lange Bitten um noch zwei Zugaben auf einer Höhe mit dem Publikum darzubieten.

Im Anschluss konnte sich noch jeder, der wollte, eine CD von der Band signieren lassen oder noch besser mit den Herren plaudern. Im Anschluss auch ein paar Fanfotos für euch.

Fazit: Kurzer Anfahrtsweg, kleiner gemütlicher Laden, viele Freunde anwesend und eine Band die ein ums andere mal rockt, was will Mann und Frau mehr.

Fotos: Stonewall Noise Orchestra - Castrop-Rauxel, Bahía de Cochinos, 10.02.11

Das Bahia de Cochinos in Castrop-Rauxel S.N.O. in Castrop-Rauxel S.N.O. in Castrop-Rauxel S.N.O. in Castrop-Rauxel S.N.O. in Castrop-Rauxel

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Tourtag 7: Ein letztes Mal ...

... denn für mich war am 11.02. in Magdeburg der letzte Gig von S.N.O. angesagt. Mit einiger Verspätung im Hotel angekommen und kurzem Relaxen, ging es zu Fuß zum Hot – Alte Bude. Ein unscheinbarer Hintereingang und eine echt coole Location im Vorort von Magdeburg ließ die Alternative Szene schon um 20 Uhr zum Einlass bitten. Zwar bin ich erst kurz nach 21 Uhr aufgelaufen, aber meine Wenigkeit und die Gäste hatten noch eine gute Stunde Zeit bis die Vorband „Fluffy Ox“ die Bühnenfläche betraten.

Eine wirklich klasse Band gab es diesmal zu hören und zu sehen. Mit vielen musikalischen Elementen aus der Rock-, Punk-, Funk- und aus der Soul-Ecke wurde ein interessanter Live-Gig hingelegt. Mal kam ein ruhiges Stück aus den Boxen gut zur Geltung und beim nächsten Song wurden einem die Gitarrenparts so serviert, dass der Körper einfach mit musste. Die Spielzeit von „Fluffy Ox“ war dann auch gerechter Weise auf ca. 80 Minuten festgelegt worden.

Kurze Umbaupause und weiter ging es gegen späteren Abend mit Singe, der sich für heute den Bart gestutzt hatte, und den anderen Bandmitglieder von S.N.O. Der Bart-Skalp vom Sänger wurde kurzerhand am Merchandisestand für 100 Euro angeboten. Ob den wohl einer kauft? Na ja, auf jeden Fall konnte man so die Gesichtszüge von Herrn Singe besser erkennen.

Zurück zum Konzertgeschehen. Der Gig fand vor einer gut gelaunten Kulisse von Zuschauern statt. Zur Freude der Band kamen einige Fans von etwas weiter her angereist. Nicht nur der Sound wurde perfekt abgemischt, sondern auch die Lichttechnik war diesmal Okay. Mit „Skyscraper Moment“ wurde dann der Abend von S.N.O. eingeleitet und endete mit einigen Zugabeliedern und einem ausgelassenem Publikum gegen Mitternacht. Danach trafen sich die beiden Bands und die Fans untereinander und es wurde dann bis früh in den Morgen hinein wieder einmal weitergefeiert.

Gegen 4:30 Uhr hieß es für mich Abschied nehmen von einer sehr sympathischen Band Namens „Stonewall Noise Orchestra“. Für die Band ging es noch am anderen Tag nach Wutha Farnroda, bevor der Tourbus wieder Richtung Heimatland durchstartete. Jetzt dürft ihr dreimal Raten wo sich das Herkunftsland befindet, aus denen die Band stammt.

Na „oben rechts“, ist doch logisch ;-)

Fazit: Sieben Gigs an denen ich teilgenommen habe, die Band gab immer alles an Liveperformance. Seitens S.N.O. war ständig eine Fannähe zu beobachten, die ich nur sehr selten bei Bands miterlebt habe und das hat echt Spaß gemacht. An einigen Abenden wurde dann auch der Abschluss eines Gig´s zusammen mit den Fans ordentlich zelebriert - Rock´n´Roll sag ich nur.

Fotos: Stonewall Noise Orchestra - Magdeburg, Hot Alte Bude, 11.02.11

Hot Alte Bude in Magdeburg S.N.O. in Magdeburg S.N.O. in Magdeburg S.N.O. in Magdeburg S.N.O. in Magdeburg

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Danksagung und Grüße ...

Kiel ... geht an Claus + Familie (für die Asylunterkunft) und an die sympathische Schlagzeugerin von Skull Harvest. Osnabrück ... an Sascha + Space Black Riders (Danke für die gute Musik) und an Floh (den es leider zu heiß wurde).
Darmstadt ... geht an die Veranstalter vom Jukuz (und das nächste Mal schlafe ich bei euch), Black Lizard, an die Bedienung und an den Kerl der perfekt schwedisch gesprochen hat (sorry, habe leider euren Namen bei soviel Bier vergessen).
Altenkunstadt ... für die Veranstalter von Rock im Wald, dem Hotel Drei Kronen (für die nette Gastfreundschaft), Marcellea + Nadine (Rock On), Chris + Motorjesus und an die nette Merchandise-Dame (die mir dann doch kein T-Shirt verkaufen konnte), Fastbeat Superchargers, an Franziska (Franzi, die dann endlich froh war Feierabend zu machen).
Bielefeld ... Kanal 21 (hoffe das Filmmaterial ist brauchbar), an die groovende Frau hinter mir (cool gerockt !), an Kai (gemeinsames Fotoschooting in Osnabrück und Bielefeld)
Castrop Rauxel ... an den Veranstalter von Bahía de Cochinos (Danke für die Infos zwecks Buchung), an alle Freunde und Bekannte die dort anwesend waren und natürlich an Anja (die uns S.N.O .vor ein paar Jahren empfohlen hat).
Magdeburg ... die Veranstalter von HOT - Alte Bude, an Julia (Prost ! Auf die 30), und an Bianca (Best S.N.O. T-Shirt Anyway - Stonerrock Rules)

Ein fettes Dankeschön an RTT (Rock This Town) und an Sash (Good Luck For The Future). The Biggest Thanx To S.N.O. - STONEWALL NOISE ORCHESTRA (Snicken, Jonas, Mr. Pillow, Viktor, Singe and Andreas (The Best Merchandise Man Of The World) - it was a great time with many Skyscraper Moments - Thanx For All !
… und an Frank Reins für die schnelle Fotobearbeitung (Hut ab !).

Am 14.02.2001 kam folgende Nachricht aus Schweden: S.N.O. “Back home safe! Thanx to everyone involved and all the awesome people we've met during this tour! See you again soon!” Nach der Tour ist vor der Tour ! - „ ... habe jetzt schon Entzugserscheinungen“

Martin „Stöckeklopper“